--Jörg Oyen 11:48, 19. Mär. 2009 (CET) [Wikipedia Programmiervorlage]

Eine Programmiervorlage fasst Gestaltungsvorschläge (Format), Detailausarbeitungen (Funktionsweise) und Ihre zugrunde liegenden Einstellungen zusammen. Sie spart messen und nachsehen in Drittprogrammen, kann ein Nachprogrammieren beschleunigen und erlaubt eine vollständiges strukturiertes abarbeiten. Es dokumentiert und visualisiert auf einfache und nachvollziehbare Art und Weise Anforderungsspezifikation, Kundenspezifikation (Requirements Specification) und bringt Transparenz komplexe Umsetzungen.

In der Regel werden Programmiervorlagen im Database Publishing Umfeld verwendet um die Kommunikation zwischen Designer, Programmierer und Inhaltslieferanten zu vereinfachen und Format und Funktionsweise der zu erstellenden Publikation zu dokumentieren.


Fallbeispiel Print Katalog

Umsetzung von Entwürfen von Katalogseiten Layouts mit Daten aus einem Informationssystem über eine zu programmierende Anwendung die sowohl Adobe InDesign Dokumente, wie auch Adobe PDF Dokumente oder Inhalte für eine Webdarstellung erzeugen kann (Formatneutrales Publishing).

In diesem Fall beschreibt und visualisiert die Programmiervorlage: Seiteneinstellungen, Geometrie Informationen und Kombinationsmöglichkeiten von Objekten, Anordnung und Auszeichnung von Datenbankinhalten, Farb,-, Absatz und Zeichendefinitionen, Regeln für das Ein/Ausblenden von Informationen, Vorgaben für einen automatisierten Seitenumbruch


Fallbeispiel Webdesign

Erstellung von einer Adobe Photoshop Datei zur Visualisierung von Start und Folgewebseiten. Nach Freigabe seitens Kunden werden auf dieser Basis von einem Programmierer CSS (Cascading Style Sheets) erstellt und in HTML Bausteine umgesetzt die beschreibt wie ein ausgezeichneter Inhalt oder Bereich später dargestellt werden soll.


Alternative Lastenheft

Verwandte Begriffe Blueprint, Storyboard, Prototyping, Mock-Up, Layout, Produktionshandbuch, Styleguide

Siehe auch


Weblinks

Antwort auf Wiki Diskussion ... Diskussion:Programmiervorlage --Jörg Oyen 12:15, 19. Mär. 2009 (CET) Sicher ist Programmiervorlage zunächst ein neuer Begriff. Unüblich damit auch. Intention beim schreiben war, die komplexen Zusammenhänge- das eine druckfähige Gestaltung (Layouter) nicht automatisch nach einfachen Verbinden - Austauschen von Blindtext mit Datenbankfeldern - eben doch von einen Spezialisten (Programmierer) reproduzierbar für anschliessende Publishing Prozesse gemacht werden muss. Was wäre den ein besserer Begriff? Blau Pause und technische Zeichnung mit Teileliste für zu automatiserende Publishing Prozesse geht nicht auf. Lastenheft in Kombi mit visuell passt auch nicht... Publishing Bauplan passt am ehesten - erklärt aber in keinsterweise das eben nicht 1 2 3 etwas perfekt fertig publiziert ist.