NOY 48/2019

Foto + Text Jörg Oyen 11.2019


Performance – Bewegung in zwei Richtungen

Wenn klar geworden ist das man alleine schneller vorwärts kommt, dafür in der Gruppe als Team weiter, dann gehen in agilen Zeiten die Fragen wie gut performt das Team und wie kann es besser performen in zwei Richtungen. Bewegt sich das Team gut oder schlecht? Was braucht das Team um sich besser bewegen zu können? Dazu das Bild vom Heißluft Ballon und Düsenjet zur Orientierung was gerade geht.

Heiße Luft, Ballast, Richtung, Wegstrecke

Bewegt sich das Team eher nah am Boden, wie ein Heißluft Ballon? Der je nach Zusammenspiel von Temperatur und Gewicht, mehr oder wenig Auftrieb zum abheben erreicht. Der vom Wind in eine unbestimmbare Richtung getrieben und dabei eine unbekannte Wegstrecke zurücklegt.

Optimale Flughöhe 10.000 Meter

Oder bewegt sich das Team auf dem Ergebnis von kontinuierlicher Entwicklung zu einer festgesetzten Zeit wie einem Düsenjet nach kurzem Steigflug auf 10.000 Meter Flughöhe? Schafft das Team nach Witterung und Gegenwind die geplante Ankunftszeit, je nach Situation am Zielflughafen zu unterschreiten und den Landeanflug zu beginnen?

Wie gut kann das Team performen?

Erst nach Messung und Beobachtung über einen festen Zeitraum wird klar wie gut ein Team aktuell performt. Es wird sichtbarer, welche Flughöhe und Reisegeschwindigkeit das Team maximal für den Moment erreichen kann. Ist da viel Luft nach oben? Oder ist die Luft schon zu dünn zum atmen?

Bestform dank Autorisierung

Nachdem nun die aktuelle erreichbare Flughöhe, mögliche Reisedistanz einer Etappe und vermutliche Reisedauer bekannt ist, ist auch klarer, was zu tun ist damit das Team sich weniger von Störungen, Unklarheiten und Koordinationsproblemen ausbremsen lässt und sich mehr in Richtung Bestform bewegen darf. Ein Schlüssel dazu ist die Autorisierung, situative Entscheidungen selber treffen zu können.

Ohne Rückmeldung und Austausch kein Fortschritt und keine Verbesserung.