NOY 3/2020

Foto + Text Jörg Oyen 01.2020


Gestalter oder Verwalter?

Eine klärende Fragestellung, die aufzeigt, wie am Ende des Tages Arbeitsergebnisse sich anfühlen. Zum anhören hier zur Folge 3 von produktwerker.de.

Lösungen gestalten oder dazu zu erledigende Aufgaben verwalten. Was überwiegt? Und wie verläuft die Grenze zwischen Gestaltung und Verwaltung? Ist vor lauter ungelöster Anforderungen unklar, wie weit der Umsetzungsstand einer Lösung ist? Sorgt die Menge der abgehakten Aufgaben für mehr Ruhe im Arbeitsumfeld? Was hat der Anwender, Kunde davon?

Unsichtbare Abhängigkeiten

Je digitaler eine Lösung ist und je mehr kleine Teillösungen zusammen unsichtbar für Anwender im Hintergrund ihre Arbeit verrichten, desto schwieriger wird es Arbeitsfortschritte zu kommunizieren. Im Störfall ist Spezialistenwissen notwendig, um Ursache und begleitende Umstände zu durchdringen. Was hilft, sind Visualisierungen. Kleine, einfache Zeichnungen, die Auskunft geben wie man von einem Startpunkt zu einem Endpunkt, über welche Stationen, gelangt. Das spart Zeit bei Standortbestimmung und zeigt mögliche alternative Wege zum Ziel auf.

Kochrezepte mit BPM visualisieren

Empfehlung zum Üben das «BPM Kochbuch» von signavio.com. Wenn mehrteilige, aufwendige Kochrezepte, mit Business Prozess Modellierungen einseitig visualisiert, zum Nachkochen, allein oder zu mehreren, einladen. Was spricht dann dagegen das für Anwender unsichtbare Zusammenspiel von Softwarelösungen, transparenter für Hilfe im Fehlerfall und potenzielle Verbesserung zu nutzen? Ja aber die Fachlichkeit? Fachlich relevante Details lassen sich bei Bedarf einblenden. Besser sich bewusst machen welche Informationen intern relevant und welche extern, also außerhalb von Entwicklung, Verwaltung, beim Anwender verstanden werden.

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Ohne Rückmeldung und Austausch kein Fortschritt und keine Verbesserung.