NOY 8/2020

Foto + Text Jörg Oyen 02.2020


Heiß oder kalt?

Was für die einen von uns in ihrer Kindheit ein beliebtes Kindergeburtstagsspiel war, ist für andere heute ein Hinweis auf mögliche Störungen in der Wärmeverteilung. Zu hohe, wie auch zu niedrige Temperaturen, sind je nach Betrachtung, natürliche Grenzen für Entwicklungen. Getriebe und Räder laufen heiß. Mit der richtigen Betriebstemperatur lassen sich einen Moment Höchstleistungen erreichen. Auf Dauer eher nicht, da Material ermüdet und ohne Zufuhr von Energie wird eine Bewegung nicht weit führen.

Systematische Farbcodierungen

Ob nun von warm nach kalt, oder von klein zu groß. Einer bekannten Reihenfolge, einem vertrauten Ablauf, folgt man eher, zumindest für den Moment, um zu sehen, wo man steht und was sich gerade bewegt. Ein guter Start und Orientierungspunkt.

Spurenlesen, Ausblenden und Aha-Momente

Nicht alles auf digitalen Medien ist für jeden Betrachter gleich interessant. Das wissen Zeitungsmacher, Webseiten- und Dienstbetreiber.

Viele Leser, Besucher und Nutzer, übersehen, mit der Zeit sich wiederholende Textteile. Wiederholende Bilder verlieren auf Dauer ihren Reiz. Einige wechseln dann die Seite oder legen Dienst und Device zur Seite. Bei anderen macht es genau in diesem Moment ‚Klick‘. Sie folgen, zunächst unbewusst, einem Impuls. Passiert das öfter entwickelt sich daraus eine Routine. Wiederholungen werden ausgeblendet, Aha-Momente werden weniger. Die Suche nach Antworten bleibt.

Ansatzpunkte für Verbesserungen

Heat Maps helfen zu verstehen welche Inhalte länger und welcher nur kurz oder gar nicht zu weiteren Beschäftigung und Auseinandersetzung mit Thema, Angebot oder Service führen.

Was sind eure «Hotspots»? Wo kommt es zu Überschneidungen, zu Reibungsverlusten, zu Über- und Unterforderung? Beim Austausch von Informationen, entwickeln und umsetzen von Ideen für morgen?



 

Ohne Rückmeldung und Austausch kein Fortschritt und keine Verbesserung.